Pros
Accenture hat wirklich viele spannende Kundenprojekte. Die Möglichkeit remote zu arbeiten (Abhängig vom Projekt). Und viele gute Projektmanager die einen den Rücken freihalten. Die Bürostandorte sind sehr modern. Die tägliche Arbeit hat mir viel Spaß gemacht.
Kontras
In den letzten 4 Jahren konnte ich stets eine sehr hohe Chargability von über 100 % erreichen, und die Kunden waren sehr zufrieden. Auch meine Vorgesetzten und Kollegen zeigten sich stets zufrieden. Ich war easy to staff (SAP Consultant in einen schwierigen und sehr nachgefragten Modul) Trotzdem habe ich drei Mal in Folge nur 4-5 % der vertraglich möglichen 15 % erhalten. Eine Beförderung erfolgte einmal, die damit verbundene Gehaltserhöhung reichte jedoch nicht einmal aus, um die Inflation der letzten 4 Jahre auszugleichen. In der Zwischenzeit liegen die marktüblichen Gehälter für mein Profil bereits 50–70 % höher. Mir blieb nichts anderes übrig als zu Wechseln... Jeder Mitarbeiter hat einen People Lead, der einen in den halbjährlichen digitalen Talent-Discussions vertritt. Diese Gespräche dauern nur wenige Minuten und finden zusammen mit vielen anderen People Leads statt (Diese kennen einen oft nicht. Andere Standorte, Projekte usw). Anschließend wird ein Ranking erstellt. Und dann werden z.B. 4 von 30 Personen Befördert. Oft fließt zusätzlich eine Gewichtung nach Geschlecht ein, um eine 50/50-Quote zu erreichen. Befördert werden häufig Mitarbeiter mit geringerer Chargability und teilweise auch schlechten Kundenfeedback, dafür aber den „richtigen“ Kontakten und die Zeit haben für irgendwelche Crew Meetings für Low Performer (Wenn man immer beim Kunden ist und anspruchsvolle Projekte hat, kann man dort eben nicht teilnehmen...)