- Der Zu- und Abgang ist IMMENS. Seit Ende dieses Jahres (2018) kommt es zu einer Abwanderung von Leuten und es sieht nicht so aus, als ob das Management in naher Zukunft planen würde, irgendetwas zu unternehmen. Ich hoffe, dass sie spätestens im nächsten Jahr etwas tun. Andernfalls wird das höchst enttäuschend sein.
- Management / C-Level konzentriert sich zu sehr auf das Geldverdienen (im letzten Jahr konzentrierte es sich zu stark auf Akquisitionen - und in diesem Jahr geraten sie in Panik wegen der Kundenbindung). Dadurch haben sie aufgehört, sich um das eigentliche Produkt und die Menschen zu kümmern, die im Unternehmen arbeiten.
- Es fehlt an angemessener Transparenz. Es scheint, das Management ist der Meinung, dass alles gut läuft.
- Kommunikation ist ein großes Problem im Unternehmen. Teams arbeiten in Silos. Dabei sollten sie miteinander reden, um ein ganzheitliches Produkt zu schaffen.
- Sie behaupten, dass Kundenvertrauen eines der Hauptprinzipien ist, auf die wir uns innerhalb des Unternehmens konzentrieren müssen. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein.
- Sie behaupten auch, dass Mitarbeiter Chancen auf Gehaltserhöhungen und Beförderungen haben. Das stimmt so nicht. Mein gegenwärtiges Team muss einen einseitigen Brief schreiben, um zu begründen, warum wir eine Gehaltserhöhung erhalten sollten.
- Das Büro ist nicht förderlich für die Arbeit. Es gibt einen Frischluftmangel im „Loft“-Bereich im Obergeschoss - die Leute haben dadurch Probleme, richtig zu arbeiten. Als Ausgleich dazu haben sie sich eine „Frischluftpolitik“ überlegt, bei der die Fenster dreimal am Tag geöffnet werden müssen, wodurch andere Leute krank werden. Es ist eine Lose-Lose-Situation.
- Das Büro ist nicht für die Kommunikation zwischen Teams ausgelegt. Dies führt zu mehr Feindseligkeit zwischen der Zentrale und ihren globalen Zweigstellen.
- Die Leute mögen mir widersprechen, aber es gibt dort eine leichte Form von ethnischer Vetternwirtschaft. Deutsche Mitarbeiter scheinen beim Geschäftsführer mehr Gehör zu finden.