Pros
Die Kosten für Schulungen und Zertifizierungen sind gedeckt
Kontras
Die Nachteile sind sehr abhängig von Beratungsbereich oder Bedieneinheit. Der Beratungsbereich, bei dem ich gearbeitet habe, hieß AIM (Analytics Information Management). Ich hatte zum Beispiel vorher Erfahrungen in den Softwares A und B, wurde aber in einem Projekt eingesetzt, das Kenntnisse in Software C erforderte. Im Constulting kann es immer mal vorkommen, dass man nicht in seinem idealen Projekt landet, aber die Geschäftsführung setzt immer weiter Leute in Projekten ein, die gar nicht zu ihnen passen. Das geschieht alles, weil die Einnahmen und die Anwendung wichtig für den Bonus der Geschäftsführung sind. Ob Berater in einem Projekt eingesetzt werden, entscheidet darüber, ob sie über die Probezeit kommen. Es interessiert auch niemanden, was man machen will. Auch nach der Probezeit wird man gekündigt, wenn man einige Zeit lang kein Projekt hat. Nachdem ich meine Kündigung eingereicht hatte, habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich jede Woche gemobbt und gefragt wurde, ob ich nach Deloitte schon einen Job in Aussicht hätte - sodass sie mich früher hätten rauswerfen und mir weniger hätten zahlen können. Es ist nicht die Schuld des Beraters/der Beraterin, dass er/sie nicht in einem Projekt eingesetzt wird - es gibt einfach nicht genug Projekte. Noch schlimmer ist es, wenn man gefragt wird, komplett seinen Karriereweg zu ändern, weil es keine Projekte mit der Software A, B, oder C gibt. Ich könnte noch viel mehr dazu sagen, aber ich denke, ich habe meinen Punkt klargemacht.