Pros
Man wird hier immer einen Job haben. Egal, wie schlecht Sie Ihre Aufgaben ausführen, sie können nicht gefeuert werden. Sie erhalten eine kostenlose Krankenversicherung mit einem zahn- und augenärztlichen Versicherungsschutz ohne irgendwelche Abzüge vom Gehalt. Das Leben in der Militärbasis ist kostenlos. Die Armee zahlt jedoch auch für eine Wohnung oder ein Haus und oft findet man eine nette Unterkunft zur Miete außerhalb der Basis. Nachdem man die Nebenkosten gezahlt hat, hat man immer noch genügend Geld übrig für einen Kabel- und Internetanschluss. Wenn man im Einsatz ist, ist das Gehalt (abzüglich der Sozialversicherungen) steuerfrei.
Kontras
Zu den Nachteilen gehört, dass man jedes zweite Jahr zum Einsatz in den Irak geschickt wird. Außerdem gibt es bei der Armee keine normalen 8-Stunden-Tage. Es wird so lange gearbeitet, bis alles erledigt ist, und so kommt man schon mal auf einen Arbeitstag von 16 bis 18 Stunden. Überstunden werden nicht vergütet und auch die Urlaubszeiten kann man sich nicht einfach so aussuchen. Man ist den Launen der Vorgesetzten unterworfen, ohne selbst irgendein Mitspracherecht zu haben. Oft haben diejenigen, die einen Rang über einem stehen, eine elitäre Haltung, denn mit einem Rang gehen auch bestimmten Privilegien einher, und die macht man sich natürlich zunutze. Alle zwei bis drei Jahre muss man an einen neuen Standort ziehen und man hat nur wenig Kontrolle darüber, wo man stationiert wird. Auch am Wochenende kann man zum Dienst hinzugezogen werden, ohne dafür kompensiert zu werden. Man ist beschränkt auf die Distanz, die man von der Militärbasis aus zurücklegen kann. Die Gesundheitsversorgung ist abhängig von der Krankenkasse nicht immer optimal.