Pros
Die Leute sind jung, klug, und witzig. Kontakte knüpfen ist supereinfach, besonders wenn man auf die Berliner Musikszene steht. Die Produkte sind ebenfalls bekannt und in manchen Kreisen sehr beliebt.
Kontras
Das Unternehmen leidet unter Übergangsschwierigkeiten – besonders dem Konflikt zwischen den „engen Kreis“ der ursprünglichen Gründerfamilie und später Angestellten; diejenigen, die früh an Bord gegangen sind, haben einen Freifahrtschein, während diejenigen, die später angestellt wurden, misstrauisch beäugt werden. Davon hat keiner etwas. Das höhere Management hat wohl den Eindruck, es müsse in der Arbeit derjenigen, die weiter unten in der Nahrungskette stehen, herum pfuschen, nimmt sich aber nicht die Zeit herauszufinden, welche Position die Angestellten genau bekleiden. Ebenso überschätzt das Management vielleicht seine Fähigkeit, Talente anzuziehen, und sorgt sich daher nicht soviel wie es sollte darum, Talente zu fördern und zu halten. Es gibt außerdem eine ungesunde Einstellung zur Arbeitszeit – nicht je länger, ironischerweise, sondern je *später* desto besser. Morgens anzukommen und darauf zu hoffen, zum Abendbrot zu Hause zu sein, ist keine gute Idee. Besser ist es, nach der Mittagspause zu kommen und vor Mitternacht zu gehen – das macht einen beim höheren Management beliebt.