Pros
Es gibt einige kluge und nützliche Leute, aber man arbeitet nicht immer mit ihnen zusammen. Firmenveranstaltungen finden recht häufig statt, daher ist man nicht ständig im Einsatz. Das Arbeitspensum ist deutlich geringer, was sich aber negativ auswirken kann, wenn man einen schlechten Chef hat, der nichts Besseres zu tun hat. Weniger Arbeitsvolumen bedeutet auch, dass man nicht viel lernt. Perfekt zum Faulenzen und so tun, als ob man etwas Sinnvolles mit seinem Leben anfangen würde. Bonus und Gehalt kassieren und dann nach Hause gehen. Familienpflegezeit usw. Ein sorgenfreies Leben, man kann das ganze Jahr unbemerkt nichts tun.
Kontras
- Wenn man in die falsche Abteilung und unter den falschen Chef gerät, wird es schnell zur Sitcom, wenn diese Rentner, die schon mit einem Bein im Ruhestand stehen, ihre eigenen Theaterstücke ins Arbeitsumfeld bringen. Weil ihr Leben so trostlos, langweilig und erbärmlich ist, müssen sie einfach Drama inszenieren. - Viele ältere Kollegen, kurz vor der Rente, haben den Bezug zur Realität verloren und nutzen den Laden nur noch als Altersruhesitz. Sie leben in der Vergangenheit. Sie waren zufällig vor einem selbst in der gleichen Position, was bedeutet, dass es schlecht ist, wenn man ihnen unterstellt ist. - Manche Abteilungen haben wirklich schlechte Führungskräfte. Man fragt sich, wie die überhaupt dorthin gekommen sind und ob es denn niemanden anderen gab, den sie hätten nehmen können. - Mehr Gerede als Taten. - Reden ist wohl die einzige Fähigkeit, die man braucht. Man kann in so ziemlich allem anderen schlecht sein, solange man es nicht zeigt und öffentlich verkündet. - Faulheit wird großgeschrieben, Überstunden werden gefördert, weil man seine eigene Arbeit nicht rechtzeitig erledigen kann. Niemand kann etwas dafür, dass man in Rente geht und langsam ist. Also zieht man die anderen nicht mit runter, danke. Wer seine Arbeit nicht rechtzeitig schafft und Überstunden machen muss, zeugt von mangelnder Planung und unzureichenden Fähigkeiten. – Überall gibt es schreckliche Menschen, auch hier nicht. Nur sind sie alle Singapurer, was bedeutet, dass sie noch anspruchsvoller und, falls sie wirklich schrecklich sind, noch unerträglicher sind.