Pros
Wem ich es nicht empfehlen würde: Arbeitssuchenden, die nicht auf unerwartete und unklare zusätzliche Aufgaben vorbereitet sind, die in der Stellenausschreibung nicht aufgeführt sind.
Kontras
Das Einstellungsverfahren für die Lagerarbeiterstelle erschien mir äußerst intransparent und verdächtig. Sämtliche Schritte, einschließlich des finalen Stellenangebots, wurden ausschließlich telefonisch und per E-Mail abgewickelt, ohne persönliches Gespräch. Das Hauptproblem liegt in einer erheblichen Diskrepanz zwischen der Stellenausschreibung und den angebotenen Bedingungen: 1. In der Stellenbeschreibung wurde ein Führerschein als Bonus, nicht als Voraussetzung genannt. 2. Ich sollte nicht nur einen Standard-Arbeitsvertrag, sondern auch eine Vereinbarung über Fahrertätigkeiten unterzeichnen, die das Fahren von Firmenfahrzeugen impliziert. Als ich einwandte, dass ich mich für eine Lagerstelle bewerbe und nicht bereit sei, Transportverantwortung zu übernehmen, antwortete der Manager, dies sei ein „Standardvertrag“ und die Klausel könne nicht gestrichen werden. Mir wurde gesagt, das Fahren sei nur „im Notfall“ erforderlich, doch diese vage Bedingung war im Vertrag nicht aufgeführt. Somit versucht das Unternehmen, mich einen Vertrag unterschreiben zu lassen, der zusätzliche Pflichten, Risiken und Haftungen mit sich bringt, die in der ursprünglichen Stellenausschreibung nicht genannt wurden. Aus Sicht des Unternehmens sieht das nach irreführenden Geschäftspraktiken und dem Versuch aus, unzumutbare Arbeitsbedingungen durchzusetzen.