Pros
• Eine gewisse Flexibilität in der Rolle. • Auseinandersetzung mit verschiedenen Aufgaben, die über den ursprünglichen Verantwortungsbereich hinausgehen.
Kontras
1. Einbindung der Führungsebene ins Marketing: • Das lokale Management greift tendenziell in Bereiche wie Marketing und Branding ein, auch wenn es nicht für die offiziellen Richtlinien verantwortlich ist. • Es kommt vor, dass bestimmte Maßnahmen falsch dargestellt werden (z. B. indem einfache Social-Media-Beiträge als „digitale Kampagnen“ definiert werden). • Feedback des Marketingteams zur Content-Strategie wird oft als persönliche Meinung abgetan, anstatt objektiv betrachtet zu werden. 2. Unklare Erwartungen und mangelhaftes Onboarding: • Die Einstellungskriterien und Rollenerwartungen wurden während des Onboarding-Prozesses unzureichend kommuniziert. • Die ersten Aufgaben konzentrierten sich auf die Erstellung grundlegender Inhalte, wie z. B. LinkedIn-Beiträge oder Fallstudien, ohne klare langfristige Ziele. • Wichtige Erwartungen wurden erst Monate nach Stellenantritt formuliert, was zu Verwirrung und unrealistischen Fristen führte (z. B. die Fertigstellung von fünf Designdateien und eines Jahreskalenders innerhalb weniger Wochen). • Die Führungsebene gab inkonsistentes Feedback und meldete sich nicht regelmäßig, um Orientierung zu bieten. Dies erschwerte die Erfüllung unklarer Erwartungen. 3. Arbeitsbelastung und falsche Rollenverteilung: • Die Aufgaben gingen über die ursprüngliche inhaltsorientierte Rolle hinaus und umfassten die Verwaltung nicht verwandter Aufgaben wie den Kalender und die Buchungen des Experience Centers. • Trotz der Erfüllung zusätzlicher Aufgaben kritisierte die Führung im Feedback oft die Kreativität, ohne konkretes Feedback oder klare Anweisungen zu geben. 4. Austrittsprozess und Entlassungsrichtlinien: • Austrittsprozesse müssen verbessert werden, mit mehr Sensibilität und Respekt gegenüber ausscheidenden Mitarbeitern. • Entlassungen scheinen eher von subjektiven Gründen wie „ungeeigneter Charakter“ als von messbaren Leistungsproblemen beeinflusst zu sein. • Die Führung tut sich schwer mit der Rechenschaftspflicht und dem Umgang mit Frustrationen, was zu ungerechtfertigten Vertragskündigungen führen kann.