Pros
Was Lkw-Fahren angeht, ist das ein sehr einfacher Job. Man stempelt ein, sucht sich seinen Anhänger am zugewiesenen Platz, kuppelt ihn an und hat ausreichend Zeit für die Abfahrtskontrolle. Dann geht es einfach los zum Ziel. Man wurde selten gestört, außer man kam zu spät los oder verpasste die vereinbarte Ankunftszeit. Überstunden wurden nicht erzwungen. Die Manager Mike und Matt waren sehr hilfsbereit, als ich dort gearbeitet habe. Die Disponentin Melanie ist eine der besten Mitarbeiterinnen. Sie weiß alles, und wenn sie etwas nicht weiß, hilft sie einem, die Antwort zu finden. Sie ist die hilfsbereiteste Person im ganzen Betrieb.
Kontras
Es gab einfach nicht genug Arbeit. Ich habe hier vier Jahre gearbeitet. Nur im ersten Jahr hatten wir über 40 Stunden pro Woche. Wenn man nicht schon jahrelang im Unternehmen war, konnte man mit weniger als 30 Stunden rechnen. Wir bekamen meistens am Monatsanfang Arbeit, dann war in den letzten zwei bis drei Wochen Flaute. Wir wurden ständig freigestellt. Anstatt die Arbeit zu machen, für die wir uns beworben hatten, wurde man zum FedEx Ground geschickt, um dort unter der Leitung des Bodenpersonals Anhänger abzuholen. Die Mitarbeiter dort waren entweder keine Hilfe oder es war ihnen egal. Oder man arbeitete am Dock, um seine Stunden für weniger Geld zu bekommen. Die Fahrer werden am Dock nicht richtig geschult. Man wird willkürlich einem Mitarbeiter zugeteilt, der nicht weiß, wie man anleitet. Viel Glück dabei, jemanden zu finden, der einem hilft, denn das Dock ist voller Gabelstaplerfahrer und Paletten. Es ist extrem gefährlich. Ich bin schon mehrmals fast von unaufmerksamen Gabelstaplerfahrern überfahren worden. Die Vorgesetzten am Dock sind keine Hilfe und schieben die Mitarbeiter ständig von einem Dockplatz zum anderen. Man schiebt die Schuld gegenseitig zu, anstatt die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf zu übernehmen. Die Mitarbeiter einiger anderer FedEx-Verteilzentren sind unprofessionell. Sie ignorieren Anrufe oder reagieren unfreundlich, wenn man nicht zum eigenen Team gehört. Das Management tut so, als wüsste es nicht, was saisonbedingt auf uns zukommt – ob es zu Auftragsflaute oder -zunahme kommt.