Pros
Ganz klar, BMW und seine Marke wecken Gefühle des Stolz und Prestiges. Es gibt einen anfänglichen „Halo-Effekt“ und man fühlt sich einfach gut, für eine Firma mit solch einem guten Ruf zu arbeiten. Den Ingenieuren, Technikern und Fließbandarbeitern gebührt alle Ehre, dass sie jeden Tag ausgezeichnete Arbeitsergebnisse abliefern und die Qualität und die Verarbeitung des Automobils aufrechterhalten, und damit auch das erstklassige Markenimage, das in die ganze Welt exportiert wird. Die Büros der Hauptzentrale sind modern und vermitteln eine frische Atmosphäre. Der Workshop- und Seminarplan für die Praktikanten ist ebenfalls bemerkenswert.
Kontras
Aus Sicht des Back Offices herrscht in den Abteilungen, die sich nicht mit der Produktion befassen, eine überaus ethnozentrische Unternehmenskultur vor. Es gibt einen intensiven bayerischen Stolz, der sich durch die gesamte Kultur zieht, und man erwartet von Ihnen, dass Sie den süddeutschen Dialekt beherrschen und sprechen können. Viele der Back-Office-Abteilungen haben strikte Anweisungen sowohl von der Personalabteilung als auch aus der Ressourcenperspektive, die Kosten zu senken, und das Unternehmen scheint viele Zeitarbeiter einzustellen, die nach 6-12 Monaten wieder gehen. Die daraus resultierende Unternehmenskultur schien ziemlich distanziert, fragmentiert und in ständiger Bewegung zu sein.