Pros
Veranstalten großzügige Events für die gesamte Agentur.
Wenn das Jahr gut läuft gibt es Bonis.
Kontras
Je nachdem wie ein Projekt lief und wie man zur Chefetage steht, bekommt man große oder kleine Aufgaben zugeteilt. Die Chefs haben ihre 3-4 feste Mitarbeiterinnen, die hauptsächlich die "großen" Jobs kriegen bis sie überlastet umfallen. Die anderen Mitarbeiter müssen sich mit dem Rest vergnügen bzw. die großen Projekte aufräumen, damit die Bevorzugten sich wieder ins nächste gute Projekt stürzen können.
Klassischerweise werden auch hier keine Überstunden bezahlt. Nachdem man aber ein paar Tage hintereinander auffallend lange im Büro sitzt, darf man sich mal einen (Vormittag)-Tag frei nehmen. Das steht aber nicht im Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden.
Gehaltserhöhungen kommen nur in Frage, wenn man es selbst anspricht. Denn wer nicht an erfolgreichen und relevanten Projekte beteiligt war, wird es schwierig haben ein Argument zu finden. Vergessen wir nicht, dass die Projekte von den Chefs/PMs zugeteilt werden.
Das Arbeitsklima erinnert sehr an einer "High-School"-Clique. Wer gut mit den Chefs ist, der kann dann auch mal Freitags auf kosten der Firma beim Mittagessen mit Prosecco anstoßen, oder ähnliche Vorzüge genießen. Das spaltet die Mitarbeiter, es entstehen Gruppen und es kommt zu Lästereien.
Früher gab es an Weihnachten "Geschenke", dass das Weihnachts "Geld" ersetzten sollte. Ohne ein Erklärung wurde beides eingestellt.